Ultraleichtfliegen

Seit einigen Jahren beschäftigen wir uns neben dem Segelflug, Motorsegelflug und Motorfug auch mit der wachsenden Sparte der Ultraleichtfliegerei. Da wir hier eine neue und interessante Facette der Sportfliegerei sehen, haben wir nun seit November 2012 ein Ultraleicht (UL) im Verein zur Verfügung! Es handelt sich um eine Eurostar EV97, ein sogenanntes aerodynamisch gesteuertes UL (Erklärung s.u.).

Auch bilden wir auf auf diesem Typen mit unseren ehrenamtlichen Fluglehrern aus. Die Ausbildung im Verein bis zum Erhalt des Scheins dauert ca. 2 Jahre. Nach ein paar kurzen Einweisungen am Boden kann es ganzjährig losgehen.

Neugierig geworden? Lust mitzufliegen oder sogar als “Schnupperer” selbst am Steuerknüppel zu sitzen (natürlich mit einem unserer erfahrenen Fluglehrer!)? Sprechen Sie uns an, wir freuen uns darauf.


Moderne Ultraleichtflugzeuge (UL) haben nichts mehr mit selbstgebauten „fliegenden Kisten“ zu tun und haben in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung erlebt. Äußerlich lassen sie sich häufig nur noch am Kennzeichen (D-M…) von Motorflugzeugen unterscheiden.

Man kann drei Arten von Ultraleichtflugzeugen unterscheiden:

  • Aerodynamisch gesteuerte UL‘s –
die wie Motorflugzeuge über Quer-, Seiten-, und Höhenruder gesteuert werden
  • Schwerkraft gesteuerte UL’s / Trikes –
die über eine Gewichtsverlagerung des Piloten gesteuerten werden
  • Tragschrauber (Gyrocopter) –
ähneln in ihrer Funktionsweise einem Hubschrauber, basieren aber auf dem Autorotationsprinzip

Rechtlich zählen Ultraleichtflugzeuge in Deutschland zu der Kategorie der „Luftsportgeräte“ und dürfen ein Abfluggewicht von 472,5 kg nicht überschreiten. Zudem sind UL’s auf die Beförderung von 2 Personen beschränkt und müssen mit einem sog. Gesamtrettungssystem ausgerüstet sein. Hierbei handelt es sich um einen großen Rundkappenfallschirm, der im Notfall mit Hilfe einer Rakete ausgelöst wird und das UL samt Insassen rettet.